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Nachricht von Susan: Unsere Prioritäten für 2021

Creator & Artist Storys

Nachricht von Susan: Unsere Prioritäten für 2021

  • Von Susan Wojcicki
  • CEO
  • 26.Jan.2021
Nachricht von Susan: Unsere Prioritäten für 2021
CEO Susan Wojcicki spricht über die Prioritäten von YouTube für 2021: Den Wachstum der Kreativ-Wirtschaft, der Erfüllung unserer Verantwortung, von Unterstützung beim Erlernen neuer Fähigkeiten, der Zukunft von YouTube und der Zusammenarbeit mit Regierungen auf der ganzen Welt, da wir mit zunehmend komplizierten regulatorischen Herausforderungen konfrontiert sind.

Rückblick auf 2020 

 

Das neue Jahr hat begonnen und viele von uns versuchen immer noch zu verarbeiten, was wir 2020 erlebt haben: eine Pandemie, Naturkatastrophen wie die Waldbrände in Australien und Kalifornien und brisante Wahlen. Wir sind zusammengekommen, um uns gegen rassistische Diskriminierung einzusetzen – ein Kampf, der längst überfällig war und uns vor Augen führt, dass die Auswirkungen des strukturellen Rassismus immer noch jeden Tag weltweit zu spüren sind.


In schwierigen Umständen hat YouTube geholfen, Menschen zusammen zu bringen. Auch wenn sie räumlich voneinander getrennt sein mussten”

In schwierigen Zeiten hat YouTube dabei geholfen, Menschen zusammenzubringen, auch wenn sie physisch voneinander getrennt waren. Im vergangenen Jahr haben mehr Nutzer als je zuvor unsere Plattform gewählt, um neue Fähigkeiten zu erlernen, korrekte Informationenüber COVID-19 zu erhalten und ihre Communities online wieder zusammenzubringen. Außerdem haben wir gesehen, wie Künstler ihre Fans erreichen können, indem sie YouTube als virtuellen Veranstaltungsort nutzen. Neben Miley CyrusThe Roots und Sebastián Yatra kamen noch viele andere Acts für die „Save Our Stages“-Initiative zusammen. Dieses Online-Musikfestival sammelte 1,8 Millionen $, um unabhängige Veranstaltungsorte zu unterstützen, die von den Schließungen aufgrund der Pandemie betroffen waren.

 

Wir haben ein enormes Wachstum verzeichnet, da die Pandemie unser digitales Leben beschleunigt hat. Im ersten Quartal des vergangenen Jahres konnten wir weltweit einen Anstieg der Wiedergabezeit um 25 % feststellen. In der ersten Jahreshälfte ist die Anzahl der täglichen Livestreams um 45 % gestiegen. Von Künstlern, die in ihren Wohnzimmern auftraten, bis hin zu Kirchengemeinden, die ihre Gottesdienste online abhielten – fast eine halbe Million Kanäle haben 2020 zum ersten Mal Livestreams veröffentlicht. Diese Neueinsteiger waren für mehr als 10 Millionen Streams auf der Plattform verantwortlich. Darunter waren brasilianische Künstler wie Jorge e Mateus, die ein Konzert aus ihrer Garage per Livestream übertragen haben, das mehr als 40 Millionen Mal angesehen wurde.

Die Lehren aus dem letzten Jahr nehmen wir mit ins Jahr 2021. Außerdem werden wir uns darauf konzentrieren, unsere Hauptziele zu erreichen: (1) die Kreativwirtschaft zu fördern, (2) unserer Verantwortung gerecht zu werden, (3) Menschen dabei zu helfen, neue Fähigkeiten zu erlernen und (4) die Zukunft von YouTube zu gestalten. Darüber hinaus bemühen wir uns mit Regierungen auf der ganzen Welt zusammenzuarbeiten, da wir mit immer komplexeren rechtlichen Vorschriftenkonfrontiert werden.

HAUPTZIELE 2021

 

Die Kreativwirtschaft fördern

 

Ich freue mich, berichten zu können, dass die YouTube-Wirtschaft unglaublich stabil und stark ist – trotz der Herausforderungen des Jahres 2020. Die Anzahl der neuen Kanäle, die am YouTube-Partnerprogramm (YPP) teilnehmen, hat sich im letzten Jahr gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt.

Unterstützen der Creator und Künstler

Creator bilden die nächste Generation von Medienunternehmen, die den gesamtwirtschaftlichen Erfolg beeinflussen. Einem Bericht von Oxford Economics zufolge hat YouTube im Jahr 2019 rund 16 Milliarden $ zum BIP der USA beigetragen, was etwa 345.000 Vollzeitarbeitsplätzen entspricht. Aber auch in anderen Ländern rund um den Globus können wir echte Erfolge verbuchen. 2019 haben wir im Vereinigten Königreich ca. 1,4 Milliarden £ zum britischen BIP beigetragen, was 30.000 Vollzeitarbeitsplätzen gleichkommt. Und in Frankreich hat YouTube schätzungsweise 515 Millionen € zum französischen BIP beigetragen. Das entspricht 15.000 Vollzeitarbeitsplätzen. In Deutschland waren es ein Beitrag von 775 Millionen Euro zum deutschen BIP, was 25.000 Vollzeitarbeitsplätzen entspricht.

 

Jeder Creator hat seinen eigenen, einzigartigen Grund, warum er seinen Kanal erstellt hat. Vor sechs Jahren hatte Brandon Reed als alleinerziehender Vater Schwierigkeiten, über die Runden zu kommen. Er wollte wieder die Schulbank drücken und Trickfilmzeichnen studieren, um sich beruflich zu verändern und seinen Kindern ein besseres Leben zu ermöglichen. Er konnte es sich aber nicht leisten. Also sah er sich nachts, sobald die Kinder im Bett waren, YouTube-Videos an und lernte so Trickfilme zu zeichnen. Und dann erstellte er seine eigenen vollständigen Trickfilme. Er kann sich noch gut an den ersten Scheck über 100 $ erinnern, den er von YouTube erhielt. Heute arbeitet Brandon hauptberuflich an seinem YouTube-Kanal und seine Trickfilme haben weltweit mehr als 250 Millionen Aufrufe erzielt.

 

Brandon ist nur einer von vielen Creatorn auf der ganzen Welt, die auf YouTube erfolgreich sind. In den letzten drei Jahren haben wir mehr als 30 Milliarden $ an Creator, Künstler und Medienunternehmen ausgezahlt.

Im kommenden Jahr wollen wir Creator und Künstler in drei wichtigen Bereichen unterstützen: 

 

1.   Transparenz bezüglich Richtlinien: 

Wir wissen, dass sich Creator Unterstützung durch unsere Teams und mehr Transparenz darüber wünschen, wie unsere Richtlinien funktionieren. Wir sind uns bewusst, dass es hier noch Nachholbedarf gibt, und haben uns daher für 2021 vorgenommen, Creator in diesem Bereich noch mehr zu unterstützen. Zur Erinnerung: Unsere Richtlinien wurden erstellt, um die YouTube-Community vor Missbrauch und schwarzen Schafen zu schützen. Außerdem möchten wir erreichen, dass Werbetreibende immer wieder zu YouTube zurückkehren, um die Kanäle unserer Creator zu unterstützen. Wir sind uns jedoch bewusst, dass es für Creator schwierig ist, mit den sich ständig ändernden Community-Richtlinien Schritt zu halten. Und wir wissen auch, dass wir Fehler machen. 

 

Ich habe neulich mit Creator Charlie White vom Kanal penguinz0 gesprochen, nachdem er darüber getwittert hatte, dass er eine Verwarnung für ein älteres Video aufgrund einer neuen Richtlinie erhalten hatte. Wir wissen, dass es anderen Creatorn ähnlich geht. Nach unserer angenehmen Unterhaltung hat Charlie ein Video zu diesem Thema gedreht und darin seine Enttäuschung und unsere Reaktion darauf geschildert. 

 

Wir nehmen diese Probleme ernst und werden in diesem Jahr einige Dinge ändern, um Creator besser zu unterstützen. Dazu gehören: erhöhte Transparenz bezüglich unserer Richtlinien, mehr Support und Richtlinienteams sowie ein besseres Beschwerdeverfahren für Creator. 

 

Wir möchten den Beschwerdeprozess für Creator, die von Maßnahmen betroffen sind, verbessern, damit sie uns einerseits mehr Kontext zu ihren Videos geben können und gleichzeitig auch besser verstehen, inwieweit ihr Video unsere Richtlinien verletzt hat.

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2. Zusätzliche Einnahmequellen: 

Die Zahlen unserer YouTube Music- und YouTube Premium-Mitgliedschaften wachsen schnell und haben im dritten Quartal des vergangenen Jahres mehr als 30 Millionen zahlende Mitglieder erreicht. Außerdem finden Creator und Künstler immer neuere Wege, um mit ihren Zuschauern in Kontakt zu treten und ihre Einnahmen zu steigern. Letztes Jahr hat sich die Anzahl der Kanäle verdreifacht, deren Einnahmen überwiegend aus Super Chat, Super Stickern oder Kanalmitgliedschaften auf YouTube stammen. Die indische Creatorin Rachana Ranade nutzt ihren Kanal, um Menschen finanzielle Bildung zu vermitteln. Letztes Jahr hat sie die Kanalmitgliedschaft aktiviert, die nun den Großteil ihrer YouTube-Einnahmen ausmacht – mehr als 100.000 $.

3. Förderung des Erfolgs aller Creator 


Wir fördern die Kreativwirtschaft und wollen damit auch durchsetzen, dass alle Creator an ihr teilhaben können. Von Creatorn aus verschiedenen Bereichen, insbesondere aus der Schwarzen Community, haben wir erfahren, dass sie auch negative Erfahrungen auf der Plattform gemacht haben. Da wir Creator aber nicht auffordern, ihre Identität offenzulegen, ist es schwierig zu verstehen, was in den verschiedenen Communities auf YouTube passiert. Wir sind bereit, dieses Thema anzugehen. 

 

Ab diesem Jahr können Creator in den USA freiwillig Angaben zu Geschlecht, sexueller Orientierung und ethnischer Zugehörigkeit machen. Diese Angaben helfen uns dabei, mögliche Lücken in unseren Systemen zu erkennen, die Creator daran hindern könnten, ihr volles Potenzial auszuschöpfen. Wir werden anschließend analysieren, wie mit Inhalten von verschiedenen Communities bei der Suche und Auffindbarkeit sowie Monetarisierung umgegangen wird. Wir sind überzeugt, dass diese Bemühungen letztendlich der gesamten YouTube-Community zugutekommen werden. Außerdem freuen wir uns über die Hilfe aus der Schwarzen, LGBTQ+ und Latinx Creator-Community, die ihre Ansichten mit uns geteilt haben, um YouTube zu einem besseren Ort für alle zu machen.

 

85 Gesundheits-Organisationen

Unserer Verantwortung gerecht werden

 

Früher gab es bei YouTube vor allem Videos von Katzen auf Skateboards. In den letzten 15 Jahren aber hat die Plattform sich zu einer umfangreichen Quelle für Unterhaltung und Wissen entwickelt. Heute kann jeder mit einer Internetverbindung alte und aktuelle Videos auf unserer Plattform finden. Ärzte nutzen YouTube, um sich Eingriffe anzusehen und sich auf Operationen vorzubereiten, und Lehrer finden neue Ideen, mit denen sie ihre Schüler auch während des Lockdowns unterrichten können. 

 

Es ist sehr wichtig, dass wir weiter daran arbeiten, wie wir mit dieser Verantwortung umgehen – schließlich sollen Zuschauer auf unserer Plattform hochwertige Videos finden. Wir müssen die richtige Balance zwischen Aufgeschlossenheit und Verantwortung finden.  Wir wollen YouTube so offen wie möglich gestalten, um verschiedene Denkweisen zu ermöglichen, aber Inhalte entfernen, von denen Experten der Ansicht sind, dass sie in der realen Welt Schaden anrichten könnten. Wir haben uns auch entschieden verlässliche Informationsquellen hochzustufen, grenzwertige Inhaltezu reduzieren und Creator zu belohnen, die die noch höheren Anforderungen für die Monetarisierung erfüllen. 

 

Zusätzlich zu unserer Arbeit rund um die US-Wahl haben wir uns auch in Bezug auf die Pandemie besonders engagiert. Unsere Teams arbeiten in Abstimmung mit mehr als 85 lokalen Gesundheitsbehörden auf der ganzen Welt, um die Menschen mit vertrauenswürdigen Informationen über die aktuelle Situation zu versorgen. Zusammen mit den Creatorn, die uns helfen, Botschaften weiterzuleiten, erzielen wir Erfolge: Unsere Infobereiche mit Gesundheitsinformationen zu COVID-19 wurden über 400 Milliarden Mal angezeigt.

 

Wir haben unsere Richtlinien überarbeitet, um grobe medizinische Fehlinformationen zu COVID-19 zu entfernen und beispielsweise Behauptungen, das Virus sei nur ein Schwindel, oder das Bewerben von medizinisch unbewiesenen Heilmethoden anstelle einer Behandlung zu verhindern. Wir haben unsere Richtlinien zu COVID-19 immer wieder aktualisiert, um stets auf dem neuesten Stand der Wissenschaft zu bleiben. Seit Februar haben wir mehr als eine halbe Million Videos gemäß dieser Richtlinien entfernt.


Wir wollten den Menschen helfen, die Wichtigkeit von Impfungen zu verstehen, indem sie sich mit relevanten Informationen verbinden, um fundierte Entscheidungen zu treffen.”

Impfung: Jetzt richtet sich unser Fokus auf die bevorstehenden Möglichkeiten der Impfung. 

Im Oktober haben wir unsere Bemühungen verstärkt, Inhalte zu entfernen, die Behauptungen über Schutzimpfungen gegen COVID-19 enthalten, die der übereinstimmenden Expertenmeinung lokaler Gesundheitsbehörden widersprechen. Außerdem haben wir auf unserer Startseite und bei Videos und Suchanfragen zu Impfstoffen einen Hinweis auf verlässliche Quellen hinzugefügt. Wir wollen den Menschen helfen, die Relevanz von Impfungen zu verstehen, indem wir sie mit aktuellen Informationen versorgen, damit sie fundierte Entscheidungen treffen können. Außerdem möchten wir Wissenschaftlern helfen, sich mit der Öffentlichkeit über dieses wichtige Thema auszutauschen. Unsere Teams arbeiten intensiv daran, alle uns zur Verfügung stehenden Ressourcen zu nutzen, einschließlich des Engagements der Creator, um die Menschen mit den besten und aktuellsten Informationen über Impfstoffe zu versorgen. Creator haben mehr als 60 Interviews mit führenden Vertretern der Medizin geführt, darunter Fat Joes Gespräch mit Dr. Anthony Fauci und Roshni Mukherjees’ Gespräch über den Umgang mit Stress während der Pandemie mit Dr. Manoj Sharma, einem Professor für klinische Psychologie.. Interviews von Creatorn zum Thema Gesundheit wurden weltweit mehr als 65 Millionen Mal aufgerufen. Natürlich freuen wir uns im kommenden Jahr auf weitere dieser Gespräche.

 

Gesundheit: In diesem Jahr werden wir uns auch verstärkt darum bemühen, Informationen zugänglicher und verständlicher zu machen, die Nutzern auf der ganzen Welt dabei helfen sollen, gesund zu bleiben. Wir setzen uns dafür ein, die Informationslücke zwischen dem Gesundheitssystem und den Menschen, die nach Gesundheitsinformationen suchen, zu schließen und gleichzeitig Fachleute in den Mittelpunkt zu stellen. Wir arbeiten auch weiterhin daran, neue Gesundheitspartner (auch in Europa und Asien) zu gewinnen, die verlässliche Gesundheitsinformationen auf YouTube veröffentlichen.


Der Black Voices Fonds

Wir kämpfen weiterhin gegen rassistische Diskriminierung und setzen uns dafür ein, dass alle Creator auf unserer Plattform erfolgreich sein können, insbesondere die Schwarze Community. Eine wichtige Anpassung, die wir vornehmen möchten, ist ein besserer Schutz für Creator vor verletzenden Kommentaren. Wir haben damit begonnen einen neuen Filter in YouTube Studio für potenziell unangemessene Kommentare zu testen. Solche Kommentare werden automatisch zurückgehalten, damit Creator entscheiden können, ob sie sie lesen wollen oder nicht. Als weibliche Führungskraft in der Tech-Branche war ich oft das Ziel von hasserfüllten Kommentaren in den sozialen Medien und daher weiß ich, wie schwierig es sein kann, verletzende Nachrichten zu lesen. Unsere Creator sind das Herzstück von YouTube und deshalb möchten wir sie unterstützen. Wir haben uns entschlossen, die notwendigen Schritte zu unternehmen, um dieser Verantwortung gerecht zu werden. 


Dank des #YouTubeBlack Voices Fund veröffentlichen wir auf YouTube wichtige Geschichten über die Erfahrungen von Mitgliedern der Schwarzen Community auf der ganzen Welt. Dazu gehören die YouTube Originals-Produktionen Resist, eine Dokumentarserie über den Kampf für eine Strafrechtsreform im Gefängnissystem von Los Angeles, und das Livestream-Special HBCU Homecoming.


Nächsten Monat feiern wir den Black History Month mit neuen YouTube-Originalen, darunter eine Episode von BookTube mit Alicia Garza, Mitbegründerin von Black Lives Matter, und eine neue Staffel von Glad You Asked, in der Fragen zu den Auswirkungen des systemischen Rassismus in unseren Gemeinden untersucht werden .


Lernen

Menschen helfen, neue Fähigkeiten zu erlernen 

 

Eines der Dinge, auf die ich bei YouTube am meisten stolz bin, ist die Tatsache, dass wir es den Menschen ermöglichen, neue Fähigkeiten zu erlernen. Ich höre so viele Geschichten über Menschen, die auf unserer Plattform etwas Neues gelernt haben. Daher ist es für mich auch keine Überraschung, dass 77 % der Befragten einer Ipsos-Studie angegeben haben, dass sie YouTube im Jahr 2020 genutzt haben, um eine neue Fähigkeit zu erlernen.[1]

 

Während der Pandemie hat sich dieser Trend verstärkt, da wir zu Hause gearbeitet, zu Hause gelernt und studiert und unser Leben an den Lockdown angepasst haben. Tatsächlich erhielten Videos mit dem Wort „Anfänger“ im Titel seit Mitte März mehr als eine Milliarde Aufrufe. Letztes Jahr habe ich dank YouTube gelernt, wie man Haare schneidet, einen Kühlschrank repariert, mehr Yoga macht und bei den Hausaufgaben hilft.

 

Creator helfen uns dabei, die Herausforderungen der Pandemie zu meistern. Crash Course und die Arizona State University (ASU) haben eine Serie namens „Study Hall“ kreiert, die sich auf wichtige akademische Themen wie Aufsatzschreiben,Algebra und mehr konzentriert und diese in leicht verständliche Formate unterteilt. Eddie Woo hat Videos für Lehrer erstellt, um ihnen den Einstieg in YouTube zu erleichtern. Und Mayuko, eine Software-Ingenieurin, die einen Job im Silicon Valley gegen ihren YouTube-Kanal eingetauscht hat, gibt nun Menschen Technik- und Karrieretipps. 

 

Dieses Jahr wollen wir noch mehr Menschen helfen, neue Fähigkeiten auf YouTube zu erlernen. Wenn ich darüber nachdenke, wie YouTube das Leben von Menschen verändern kann, fällt mir sofort die Geschichte von Josh Carroll ein. Josh ist ein Veteran der US-Armee, der als Hausmeister arbeitete, bis er sich dann auf YouTube höhere Mathematik beibrachte und Physiker wurde. 

 

Wir setzen ein neues Ziel: Die Zahl von Usern zu verdoppeln, die sich mit Lerncontent auf YouTube auseinander setzen”

Wir unterstützen auch Creator, die Menschen karrieretechnisch voranbringen, indem sie Fähigkeiten des 21. Jahrhunderts wie Programmieren, Business und Fremdsprachen unterrichten. Creator wie The Futur, der mithilft, 1 Milliarde Menschen beizubringen, wie sie ihren Lebensunterhalt mit dem verdienen können, was sie lieben, ist nur ein Beispiel. 

 

Gefragte Fähigkeiten zu lernen kann das Leben verändern und ich finde, dass wir unseren Nutzern diese Art von Inhalten unbedingt näher bringen müssen. Wir setzen uns ein neues Ziel: Wir wollen die Anzahl der Nutzer verdoppeln, die sich mit Lerninhalten auf YouTube beschäftigen. Wir wollen mehr Menschen wie Brandon und Josh dabei helfen, Videos zu finden, die sie auf ihrem Weg zu persönlicher Erfüllung und neuen beruflichen Perspektiven unterstützen. 


Videos in unserem Shorts Player, die Menschen rund um den Globus helfen kurze Videos auf YouTube zu schauen, are haben beeindruckende 3,4 Millionen tägliche Views erhalten!”

Die Zukunft von YouTube gestalten

 

Im Hinblick auf das kommende Jahr können wir uns über einige neue YouTube-Funktionen freuen:

 

1 . Erstellen von Inhalten mit dem Smartphone: 


Immer mehr Nutzer erstellen Inhalte auf ihren Smartphones. Deshalb stellen wir Creatorn mehr Tools zur Videobearbeitung zur Verfügung. Wir testen derzeit YouTube Shorts in Indien und freuen uns, dass wir die nächste Generation von Creatorn dabei unterstützen können, ihre Geschichten zu verbreiten, indem wir den Einstieg für sie einfacher machen. Derzeit erzielen Videos in unserem neuen Shorts-Player, der es Menschen auf der ganzen Welt ermöglicht, Kurzvideos auf YouTube anzusehen, täglich unglaubliche 3,5 Milliarden Aufrufe. Wir können es kaum erwarten, YouTube Shorts in diesem Jahr auf weitere Märkte auszuweiten.

 

2. Kommerzielle Inhalte: 


Wir wissen außerdem, dass sich viele Nutzer und Verbraucher Produkte auf YouTube ansehen, bevor sie sich für einen Kauf entschließen. Laut einer aktuellen Talk Shoppe-Studie sagen 70 % der Befragten, dass sie ein Produkt einer Marke gekauft haben, weil sie es zuvor auf YouTube gesehen haben. Wir freuen uns darauf, das Shoppingerlebnis in YouTube integrieren zu können. Aktuell testen wir ein neues Betaprogramm mit einer Gruppe von Creatorn aus der Beauty- und Elektronikbranche, um Nutzern dabei zu helfen, Produkte, die sie in Videos sehen, zu finden und zu kaufen. Es wird dieses Jahr auch einige neue Funktionen geben. Wir halten euch über Neuigkeiten auf dem Laufenden!

 

3. „Wohnzimmer“-Funktionen: 


Wir stellen ebenfalls fest, dass Zuschauer ihre Lieblings-Creator und Inhalte auf dem größten und besten Bildschirm sehen wollen. Tatsächlich war die Wiedergabe auf TV-Geräten unser am schnellsten wachsender Bereich im Jahr 2020. Deshalb haben wir das Design, die Handhabung und die Leistungsfähigkeit der Living Room App verbessert. Außerdem ermöglichen wir es Werbetreibenden, mehr Konsumenten dort zu erreichen, wo sie gerade Inhalte ansehen. Wir wollen YouTube auf mehr Wohnzimmergeräte bringen und die Sprachsteuerung verbessern. Wir möchten die Dinge so gestalten, wie es sich die Zuschauer zunehmend wünschen. Es gibt noch viele weitere Möglichkeiten für uns, Produkte für Creator, Werbetreibende und Nutzer zu verbessern und wir werden auch weiterhin in diese Entwicklung investieren.


Regulierung

Die Gesetzeslandschaft


Wir arbeiten weiterhin daran, innovativ zu bleiben, während wir mit immer komplexeren rechtlichen Vorschriften konfrontiert werden.

 

Es gibt noch einen weiteren Bereich, der im neuen Jahr von Bedeutung sein wird – das Thema gesetzliche Verordnungen. Es ist verständlich, dass Tech-Firmen immer stärker unter die Lupe genommen werden, da wir eine sehr wichtige Rolle im Leben der Menschen spielen. Bei wichtigen Themen wie dem Verhindern von gewalttätigem Extremismus und koordinierter Einflussnahme auf unserer Plattform haben wir von Partnerschaften mit Regierungen profitieren können. Letztes Jahr waren diese Partnerschaften unglaublich hilfreich, weil wir gemeinsam dazu beigetragen haben, Menschen während der Pandemie mit richtigen Informationen zu versorgen.

 

Wir sind der Ansicht, dass Regierungen eine große Rolle dabei spielen, die Verantwortlichkeit von Branchen aufrechtzuerhalten. Außerdem müssen sie gesetzliche Rahmenbedingungen schaffen. Und wir werden natürlich auch weiterhin mit den Gesetzgebern zusammenarbeiten, wenn es um Themen geht, die uns und unsere Mitarbeiter betreffen, wie Einwanderung, Bildung, Infrastruktur und Gesundheitsversorgung. Aber heute möchte ich eine bestimmte Sache hervorheben: Wir stehen vor noch nie dagewesenen Herausforderungen, da Behörden die Redefreiheit im Internet immer stärker regulieren. Ich habe in vergangenen Mitteilungen bereits Bedenken zur EU-Urheberrechtsrichtlinie Artikel 17, (bearbeiten: wurde der Link für November 2019 entfernt?) zuvor Artikel 13, geäußert. Creator, die ihre Meinung sagen, haben maßgeblich dazu beigetragen, dass die Bestimmungen hinsichtlich ihrer Formulierungen für Creator leichter umsetzbar geworden sind. Vielen Dank für eure Hilfe!  Auch wenn es immer noch Punkte gibt, die diskutiert werden müssen, und die Bestimmungen noch nicht endgültig sind, arbeiten wir eng mit den politischen Entscheidungsträgern zusammen, während die Länder der EU die Gesetzgebung in nationales Recht umwandeln. Beide Seiten des politischen Spektrums sind daran interessiert, es zu ändern, aber es gibt diametral entgegengesetzte Ansichten zu dem Problem und einen Mangel an Konsens darüber, was getan werden sollte.

 

Die Europäische Union hat außerdem das Gesetz für digitale Dienste (Digital Services Act, DSA) verabschiedet, das ebenfalls große Auswirkungen auf die freie Meinungsäußerung im Internet haben könnte. Wir werden euch auf dem Laufenden halten. In der Zwischenzeit arbeiten wir auch mit Regierungen wie der des Vereinigten Königreichs zusammen, die über neue Gesetze gegen schädliche Inhalte beraten. 

 


Ausblick auf 2021


Wir freuen uns gemeinsam ein neues Jahr beginnen zu können. Obwohl niemand von uns genau weiß, was vor uns liegt, bin ich überzeugt, dass YouTube-Creator auch 2021 eine wichtige Rolle dabei spielen werden, wenn es darum geht, uns zum Lachen zu bringen, wenn wir es am meisten brauchen, wichtige Informationen zu erhalten und neue Fähigkeiten zu erlernen, die uns stärker machen.  Danke, dass ihr Teil dieser unglaublichen Community seid. Lasst uns auf ein besseres Jahr für alle hoffen.


[1] Ipsos MORI hat eine Online-Umfrage unter Personen zwischen 18 und 44 Jahren in den folgenden Ländern durchgeführt: USA, UK, FR, DE, JP, IN, BR, SA, EG, November 2020.