Neue Wege zur Unterstützung von Familien und Jugendlichen auf YouTube


Shorts Timer

YouTube ist der Ort, an dem Jugendliche das ansehen, was sie lieben – von der Vorbereitung auf die Schule über ihre Lieblings-Creator*innen bis hin zu Podcasts, über die gerade alle sprechen, und epischen Sport-Highlights. Bei YouTube sind wir überzeugt: Kinder und Jugendliche sollten in der digitalen Welt geschützt werden – nicht vor der digitalen Welt. Deshalb haben wir über mehr als ein Jahrzehnt hinweg altersgerechte Produkte und integrierte Schutzfunktionen speziell für unsere jüngsten Zuschauerinnen und Zuschauer entwickelt.

Wenn Eltern und Expertinnen und Experten uns sagen, was sie sich von Kinder- und Jugendkonten wünschen, geht es ihnen vor allem um drei Bereiche:

  • Steuerungsmöglichkeiten, die Kindern helfen, einen verantwortungsvollen Umgang mit Inhalten zu lernen – und Optionen für Eltern, die richtige Entscheidung für ihre Familie zu treffen.
  • Altersgerechte Inhalte sowie strengere Richtlinien und Schutzmaßnahmen für jüngere Zielgruppen.
  • Das passende Erlebnis für jedes Alter – mit einer einfacheren Konto-Einrichtung, die integrierte Schutzfunktionen beinhaltet und es Eltern erleichtert, sicherzustellen, dass ihr Kind die richtige YouTube-Erfahrung nutzt.

Heute teilen wir einige Updates, die Eltern dabei helfen, das YouTube-Erlebnis ihrer Familie besser anzupassen – besonders mit Blick auf jugendliche Zuschauerinnen und Zuschauer:

Zusätzliche Kontrollen für bewusstes Konsumieren

Eltern können Jugendlichen jetzt helfen, noch bewusster zu entscheiden, wie sie YouTube nutzen: mit einer Steuerung, mit der sich festlegen lässt, wie viel Zeit mit dem Scrollen durch Shorts verbracht werden kann. Und bald werden Eltern auch die Möglichkeit sehen, das Zeitlimit auf null zu setzen. Das ist eine branchenweit neuartige Funktion, mit der Eltern klar bestimmen können, wie lange ihre Kinder durch den Shorts-Feed scrollen können. Gleichzeitig bietet sie Flexibilität: So können Eltern etwa das Shorts-Feed-Limit auf null setzen, wenn sich ihr Teenager bei den Hausaufgaben auf YouTube konzentrieren soll, und es für eine lange Autofahrt zur Unterhaltung auf 60 Minuten erhöhen.

Außerdem können Eltern bei verwalteten Konten künftig individuelle Erinnerungen an das Schlafengehen und eine Pause einzulegen einstellen – als Erweiterung der bereits standardmäßig aktivierten Wellbeing-Schutzfunktionen für Teenager.

Ein Leitfaden für hochwertige Inhalte für Teenager

Wir führen neue Qualitätskriterien und einen Creator-Guide ein, die Jugendliche zu Inhalten lenken sollen, die Spaß machen, altersgerecht sind, qualitativ höherwertig und bereichernd. Diese Prinzipien wurden gemeinsam mit unserem Beratungsteam zum Thema Kinder, Jugendliche und Familien und dem Center for Scholars & Storytellers an der UCLA entwickelt – und von globalen Fachleuten unterstützt, unter anderem vom Digital Wellness Lab am Boston Children’s Hospital, vom University College London sowie von weiteren Organisationen weltweit, wie Save the Children International. Die Prinzipien beschreiben, welche Arten von Inhalten für Teenager-Zielgruppen als eher niedrige bzw. hohe Qualität gelten.

Wir nutzen diese Kriterien und den Guide, um unsere weltweite Creator-Community über ihre Rolle bei der Unterstützung von Jugendlichen auf YouTube zu informieren. Die Kriterien fließen außerdem in unser Empfehlungssystem ein: So können wir hochwertige Videos – zum Beispiel von Kanälen wie Kurzgesagt – In a Nutshell und Breaking Lab – stärker hervorheben und Jugendlichen häufiger anzeigen. Diese Arbeit baut auf unseren bestehenden Qualitätsprinzipien für Kinderinhalte für Zuschauerinnen und Zuschauer unter 13 Jahren sowie auf Schutzmaßnahmen für Empfehlungen an Jugendliche auf.

Noch einfacher: das richtige Erlebnis für das richtige Alter

Familien können sich bereits darauf verlassen, dass YouTube Jugendliche automatisch in geschützte Unter-18-Konten einordnet. Und in den kommenden Wochen führen wir einen aktualisierten Anmeldeprozess ein, mit dem Eltern ein neues verwaltetes Kinderkonto erstellen und in der mobilen App mit nur wenigen Tipps ganz einfach zwischen Konten wechseln können – je nachdem, wer gerade zusieht. So wird es leichter sicherzustellen, dass jedes Familienmitglied die passende Seherfahrung hat – mit den richtigen Inhaltseinstellungen und altersgerechten Empfehlungen, die es tatsächlich sehen möchte.

Diese Ankündigung erfolgt parallel zu neuen Forschungsergebnissen von Ipsos: 77 % der Eltern in der EU gaben an, dass sie zustimmen, dass die Inhalte, die ihr Kind auf einem beaufsichtigten YouTube-Konto sieht, für sein Alter geeignet sind1, und 74 % stimmen zu, dass die Tools ihnen das nötige Vertrauen in eine sicherere digitale Umgebung geben.2

Die Updates werden ab heute schrittweise ausgerollt und sollen dieses Vertrauen weiter stärken.

Wir möchten gemeinsam mit den Familien wachsen, die YouTube nutzen – und dafür sorgen, dass YouTube ein sicherer und inspirierender Ort bleibt, an dem die nächste Generation entdecken und lernen kann.

Wir freuen uns, mit zahlreichen Expertinnen und Experten – in Europa und weltweit – an der Entwicklung der neuen Prinzipien für hochwertige Inhalte und des Creator-Guides zu arbeiten:

Rebecca Smith, Global Head of Child Protection, Save the Children International, sagt: „Wir freuen uns über die Partnerschaft mit YouTube beim Start ihres neuen Creator-Guides, der Content-Creator mit Wissen und Werkzeugen ausstattet, um informiert, aufgeklärt und online sicher zu sein. Mithilfe dieses Guides können Creator nicht nur das Beste aus ihrer eigenen digitalen Erfahrung machen, sondern auch andere Creator unterstützen. Diese Initiative spiegelt das gemeinsame Engagement von YouTube und Save the Children wider, ein sichereres digitales Umfeld für alle zu fördern.“

Peter Fonagy, Leiter der Division of Psychology and Language Sciences am UCL, sagte:

„Die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen ist ein globales Anliegen, und im digitalen Zeitalter können die Inhalte, denen Teenager online begegnen, sowohl positive als auch negative Auswirkungen haben. Diese YouTube Teen Quality Principles geben Creatorn einen praxisnahen, forschungsbasierten Leitfaden, um Videos zu erstellen, die entwicklungsangemessen, emotional sicher und wirklich unterstützend für junge Menschen sind. UCL freut sich, an diesem Programm mitzuwirken und evidenzbasierte Erkenntnisse zur Jugendentwicklung einzubringen – damit Creator ihre weitergehende Verantwortung verstehen, Teenagern ein gutes Aufwachsen zu ermöglichen und potenziellen Schaden zu minimieren.“

Quelle 1: YouTube/Ipsos, Parents Claims Survey, EU27n=7525 parents, results among parents who have used YouTube supervised account tools (n=2406)

Quelle 2: YouTube/Ipsos, Parents Claims Survey, EU27n=7525 parents, results among parents who have used YouTube supervised account tools (n=2406)