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Neuigkeiten & Veranstaltungen

Neue, optionale Funktion zur Kennzeichnung von bezahlten Promotions

Durch Muli Salem

Product Manager

YouTuber haben in der heutigen Medienwelt einen großen Einfluss. Unternehmen erkennen zunehmend, wie wertvoll die Beziehung zwischen YouTubern und ihren Fans auf der ganzen Welt sein kann. Deshalb investieren sie in die Zusammenarbeit mit YouTubern, um Nutzer auf interessante und originelle Weise anzusprechen. Nutzern ist vor allem wichtig, dass die Kooperation von YouTubern und Unternehmen mit bezahlten Promotions wie Produktplatzierungen, Sponsorings oder Produktempfehlungen transparent gestaltet wird.

Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, wie YouTuber auf bezahlte Promotions hinweisen können. Ab heute ist außerdem eine neue, optionale Videofunktion verfügbar, die dem Zuschauer beim Ansehen eines Videos in den ersten Sekunden einen Texthinweis auf die bezahlte Promotion anzeigt. YouTuber können diesen Hinweis auch bereits vorhandenen Videos hinzufügen, ohne dass dadurch die Anzahl der Aufrufe oder andere Videometriken verloren gehen.


Mit dieser neuen Funktion gehen wir auf den Wunsch nach einer Kennzeichnung ein, die sich leicht einsetzen lässt. Da es jedoch keinen internationalen Standard für die Kennzeichnungspflichten gibt, sollten YouTuber und Unternehmen die jeweils anwendbaren Gesetze prüfen und befolgen, da sich diese von Region zu Region stark unterscheiden können.

Bisher haben wir YouTuber gebeten, YouTube durch Aktivieren des Kästchens "Dieses Video enthält ein bezahltes Produkt-Placement oder eine bezahlte Produktempfehlung" im Video-Manager zu benachrichtigen, wenn ein Video bezahlte Promotions enthält. So können wir das entsprechende Video, wie in unseren Richtlinien festgelegt, aus der YouTube Kids App entfernen und die gezeigte Werbung gegebenenfalls durch eine Werbung ersetzen, die mit dem beworbenen Unternehmen nicht in Konflikt steht.

Weitere Informationen zu dieser neuen Funktion und unseren Richtlinien zu bezahlten Promotions findest du in der YouTube-Hilfe. Zusätzliche Informationen zu Kennzeichnungspflichten und Gesetzen erhältst du von Behörden vor Ort wie der Federal Trade Commission (FTC) in den USA, dem Committee of Advertising Practice (CAP) in Großbritannien, der Direction générale de la concurrence, de la consommation et de la répression des fraudes (DGCCRF) in Frankreich oder den Medienanstalten in Deutschland.