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Neuigkeiten & Veranstaltungen

Made on YouTube: Wir unterstützen die nächste Generation kreativer Unternehmer:innen

  • Von Amjad Hanif
  • Vice President of Creator Products, YouTube
  • 20.Sep.2022
Made on YouTube: Wir unterstützen die nächste Generation kreativer Unternehmer:innen
Änderungen beim YouTube-Partnerprogramm, damit mehr Creator:innen mit ihren Inhalten Einnahmen erzielen können • Neue Einnahmeoptionen bei Kurzvideos, darunter die Umsatzbeteiligung bei Anzeigen • Neue Möglichkeiten für Creator:innen, Inhalte mit beliebter Musik zu monetarisieren
Shorts Ads

Seit seiner Gründung bietet YouTube Millionen Menschen die Möglichkeit, mit ihrer Stimme gehört zu werden, eine Community zu finden, ein globales Publikum zu erreichen und unternehmerisch erfolgreich zu sein. Doch es stand immer fest, dass noch viel mehr möglich ist. Mit der Einführung des YouTube-Partnerprogramms (YPP) im Jahr 2007 konnten Creator:innen zum ersten Mal am Umsatz beteiligt werden und mit ihren Inhalten Geld verdienen. Dieses einzigartige Geschäftsmodell bedeutet, dass wir nur erfolgreich sein können, wenn auch unsere Creator:innen als Unternehmer:innen erfolgreich sind. Und wie sich gezeigt hat, gelingt das auch – denn viele von ihnen haben ein florierendes Business mit eigenen Mitarbeiter:innen und umfassenden Geschäftsaktivitäten aufgebaut. In den letzten drei Jahren haben wir über 50 Milliarden US-Dollar an Creator:innen, Künstler:innen und Medienunternehmen ausgezahlt.

Heute schlagen wir ein neues Kapitel auf und stellen neue Einnahmemöglichkeiten für die Kreativwirtschaft auf unserer Plattform vor. Creator:innen stehen jetzt noch mehr Wege offen, am Partnerprogramm teilzunehmen. Außerdem gibt es zusätzliche Einnahmeoptionen bei Kurzvideos – also YouTube Shorts – und wir denken die Zusammenarbeit zwischen Musikindustrie und Creator:innen neu.

Mehr Einnahmequellen für Creator:innen

Als das YPP neu eingeführt wurde, gab es auf YouTube nur eine Art von Inhalten: das standardmäßige Video im Querformat. Und die einzige mögliche Einnahmequelle waren Anzeigen. Heute experimentieren Creator:innen laufend mit verschiedenen Möglichkeiten, ihrer Kreativität auf der Plattform Ausdruck zu verleihen – von 15-sekündigen Shorts im Hochformat über 15-minütige Videos bis hin zu 15-stündigen Livestreams. Ihr Geschäftsmodell basiert dabei auf verschiedenen Einnahmequellen, die von Funktionen zur Finanzierung durch Fans bis zu Kooperationen mit Marken reichen.

YouTube bietet seinen mehr als zwei Millionen Partner:innen inzwischen zehn verschiedene Möglichkeiten, mit ihrer Arbeit auf der Plattform Geld zu verdienen. Und es wird noch besser: Ab heute erweitern wir unser Partnerprogramm. Das bedeutet, dass noch mehr Creator:innen und Künstler:innen die Gelegenheit erhalten, mit verschiedenen Inhaltsformaten auf YouTube Einnahmen zu erzielen.

Ab Anfang 2023 können sich auch Creator:innen, die hauptsächlich Shorts erstellen, für das YPP bewerben, wenn sie mindestens 1.000 Abonnent:innen und 10 Millionen Shorts-Aufrufe in den letzten 90 Tagen vorweisen können. Diese neuen Partner:innen werden von allen Vorteilen des Programms profitieren und können damit auch die verschiedenen Einnahmequellen wie Anzeigen bei Videos im Langformat und die Funktionen zur Finanzierung durch Fans nutzen.

Made on YouTube

Außerdem möchten wir Creator:innen unterstützen, die noch ganz am Anfang ihrer YouTube-Karriere stehen – ob sie nun Videospiel-Speedruns präsentieren oder in Tutorials die neuesten Make-up-Trends zeigen. Wir werden daher eine neue Stufe für das YouTube-Partnerprogramm mit niedrigeren Mindestanforderungen einführen, um Creator:innen schon früher Zugriff auf Funktionen zur Finanzierung durch Fans zu ermöglichen – wie Super Thanks, Super Chat, Super Sticker und die Kanalmitgliedschaft. Dabei wollen wir natürlich möglichst viele Nutzer:innen berücksichtigen. Deshalb gelten ab 2023 unterschiedliche Mindestanforderungen – je nachdem, ob Creator:innen Videos im Langformat, Shorts oder Livestreams erstellen. Weitere Informationen dazu folgen.

An unseren bestehenden Kriterien ändert sich allerdings nichts. Creator:innen können sich nach wie vor für das YPP bewerben, wenn sie mindestens 1.000 Abonnent:innen und eine Wiedergabezeit von 4.000 Stunden erreicht haben. Mit den Neuerungen möchten wir aber der Vielfalt unserer wachsenden Community von Creator:innen besser gerecht werden. Sie können so die Option nutzen, die am besten zu ihrem Kanal passt. Werbetreibende profitieren aber weiterhin von derselben Markensicherheit wie bisher. Weitere Informationen gibt es hier

Neue Einnahmequellen für Shorts-Creator:innen

Videos im Kurzformat erleben einen wahren Boom auf YouTube: Aktuell erzielen sie täglich über 30 Milliarden Aufrufe und erreichen 1,5 Milliarden angemeldete Nutzer:innen pro Monat. Jedes Thema, jede Branche und jede Region weltweit profitiert so von noch mehr Kreativität. Um die Creator:innen in dieser neuen Sparte zu belohnen, hatten wir als zeitlich begrenzte Maßnahme zunächst den Shorts Fund eingeführt. Jetzt werden wir unser einzigartiges Geschäftsmodell aber auch auf Inhalte im Kurzformat erweitern: Künftig gibt es auch bei Shorts die Möglichkeit zur Umsatzbeteiligung!

So funktioniert es:

  • Ab Anfang 2023 können aktuelle und zukünftige YPP-Teilnehmer:innen die Umsatzbeteiligung bei YouTube Shorts nutzen.
  • Im Shorts-Feed werden Anzeigen zwischen den Videos eingeblendet. Der mit diesen Anzeigen erzielte Werbeumsatz wird jeden Monat zusammengefasst und soll dazu dienen, Shorts-Creator:innen für ihre Arbeit zu belohnen und die Kosten für die Lizenzierung von Musik abzudecken.
  • Von dem für die Creator:innen vorgesehenen Gesamtbetrag erhalten diese 45 % des Umsatzes. Die Auszahlung erfolgt auf Grundlage des jeweiligen Anteils an den erzielten Shorts-Aufrufen. Die Höhe der Umsatzbeteiligung ist immer gleich, unabhängig davon, ob in Kurzvideos Musik verwendet wurde oder nicht.
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Dank dieses neuen Ansatzes können wir alle YPP-Teilnehmer:innen berücksichtigen, die Shorts erstellen – und nicht nur die Teilnehmer:innen, bei denen vor oder nach einem Kurzvideo Anzeigen ausgeliefert werden. Da wir wissen, dass Musik Shorts noch erfolgreicher und eingängiger machen kann, wird dadurch auch die Musiklizenzierung vereinfacht. Creator:innen müssen sich also keine Gedanken mehr darüber machen, ob sie Songs in ihren Kurzvideos verwenden sollen oder nicht.

Wir gehen davon aus, dass die Mehrheit der Creator:innen, die Zahlungen aus dem Shorts Fund erhalten haben, mit diesem neuen Modell, das auf langfristigen und nachhaltigen Erfolg ausgelegt ist, mehr verdienen werden. Anstelle eines festen Fonds setzen wir auf die Umsatzbeteiligung – eine bewährte Option, die schon bei den Inhalten im Langformat dafür gesorgt hat, dass Creator:innen am Erfolg der Plattform teilhaben können und die Branche floriert. Bei YouTube Shorts eröffnet sie Creator:innen eine weitere Möglichkeit, Geld zu verdienen, und ergänzt unsere bereits vorhandenen vielfältigen Produkte, über die wir in den letzten drei Jahren in der Lage waren, mehr als 50 Milliarden US-Dollar an Creator:innen, Künstler:innen und Medienunternehmen auszuzahlen.

Außerdem führen wir Super Thanks bei Shorts ein. Das erfolgt im ersten Schritt im Rahmen einer Betaversion für Tausende Creator:innen. Die weltweite Einführung ist für nächstes Jahr geplant. So können Zuschauer:innen sich für ihre liebsten Kurzvideos bedanken und Creator:innen haben die Möglichkeit, über die erworbenen hervorgehobenen Super Thanks-Kommentare mit ihren größten Fans zu kommunizieren. Zusätzlich werden wir im Rahmen von YouTube BrandConnect künftig auch Shorts-Creator:innen mit Marken zusammenbringen und Kooperationen vermitteln.

Creator Music

Der neue Soundtrack von YouTube

Musik spielt in Kurzvideos und auch überall sonst auf YouTube eine wichtige Rolle. Im Laufe der Jahre haben wir beispielsweise beobachtet, wie Creator:innen Klassikern neues Leben eingehaucht haben oder wie ein lokaler Hit ein weltweites Publikum gefunden hat. Doch die Musiklizenzierung ist sehr komplex und bei den meisten Videos im Langformat, in denen Musikinhalte verwendet werden, haben die Creator:innen bislang nichts verdient. Wir möchten eine Brücke schlagen zwischen der Musikindustrie und den Creator:innen auf unserer Plattform. Dazu definieren wir neu, wie Musik in den Videos von Creator:innen eingesetzt werden darf.

Creator Music ist ein neuer Bereich in YouTube Studio, der einfachen Zugang zu einem stetig wachsenden Katalog an Musik bietet, die Creator:innen in ihren Videos im Langformat verwenden können. Sie können jetzt zu einem erschwinglichen Preis umfassende Musiklizenzen erwerben und so die Inhalte, in denen die Songs verwendet werden, uneingeschränkt monetarisieren. Die Höhe der Umsatzbeteiligung ist dieselbe wie bei Videos ohne Musik.

Musik-Katalog

Creator:innen, die keine Lizenz im Voraus kaufen möchten, haben alternativ die Möglichkeit, Songs zu verwenden und sich dann den Umsatz mit den Künstler:innen und den jeweiligen Rechteinhaber:innen des Titels zu teilen. Die Bedingungen für die Nutzung der ausgewählten Songs werden jeweils direkt angezeigt. Creator Music befindet sich in den USA aktuell in der Betaphase und wird 2023 in weiteren Ländern eingeführt.

Mehr Kooperationen zwischen Creator:innen und Künstler:innen, mehr neue Songs in den Playlists der Zuschauer:innen und mehr Chancen für aufstrebende Künstler – das ist es, was wir uns von Creator Music versprechen. Gleichzeitig können Creator:innen Einnahmen mit ihren Inhalten erzielen.

Durch Creator:innen auf unserer Plattform sind völlig neue Branchen entstanden – und das mitzuerleben, ist einfach unglaublich. Seit der Einführung des YouTube-Partnerprogramms 2007 sind die Creator:innen der Motor der Plattform und werden am wirtschaftlichen Erfolg beteiligt. Wir sind schon gespannt, wie sich YouTube in den nächsten 15 Jahren weiterentwickeln wird.