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Die Privatsphäre von Kindern auf YouTube besser schützen

Von Das YouTube-Team

Im September haben wir eine Reihe von Änderungen angekündigt, um Kinder und deren Privatsphäre auf YouTube besser zu schützen. Mit diesen Änderungen reagieren wir auch auf Bedenken der US-Handelsbehörde (Federal Trade Commission, FTC). Dazu zählt insbesondere die neue Vorgabe, dass alle Creator in YouTube Studio angeben müssen, ob ihre Inhalte speziell für Kinder sind oder nicht. Außerdem werden die Daten von Nutzern, die sich ein als "speziell für Kinder" eingestuftes Video ansehen, so behandelt, als wären es die Daten eines Kindes – unabhängig vom Alter des Nutzers.

Im November haben wir in YouTube Studio schon eine Einstellung hinzugefügt, die es Creatorn erleichtert, ihre Inhalte einzustufen. Heute werden diese Änderungen global eingeführt. Hier ist ein Überblick über die Änderungen, die du im Laufe der nächsten Tage bemerken wirst:


Was sind Inhalte speziell für Kinder? 
Gemäß den Leitlinien der FTC gilt ein Video als "speziell für Kinder", wenn es auf Kinder ausgerichtet ist. Bei der Einstufung müssen verschiedene Faktoren beachtet werden, beispielsweise das Thema des Videos und ob das Video bei Kindern beliebte Figuren, Themen, Spielsachen oder Spiele beinhaltet. Es gibt aber noch weitere zu berücksichtigende Faktoren.

Damit wir Inhalte speziell für Kinder besser erkennen können, haben wir im November eine neue Zielgruppeneinstellung in YouTube Studio eingeführt, mit der Creator einfacher angeben können, ob ihre Inhalte speziell für Kinder sind oder nicht. Creator kennen ihre Inhalte selbst am besten und sollen die Kennzeichnung deshalb selber festlegen. Außerdem setzen wir Systeme ein, die mithilfe von maschinellem Lernen Inhalte erkennen, die speziell für Kinder erstellt wurden. Creator haben aber die Möglichkeit, eine automatische Kennzeichnung zu ändern, wenn sie der Meinung sind, dass diese falsch ist. Wir überschreiben die vom Creator festgelegte Kennzeichnung nur, wenn ein Missbrauch oder Fehler vorliegt.


Änderungen bei Inhalten speziell für Kinder 
Alle personenbezogenen Daten von Nutzern, die Inhalte für Kinder auf YouTube ansehen, werden durch YouTube jetzt so behandelt, als wären es die Daten eines Kindes – unabhängig vom Alter der Nutzer. Das bedeutet, dass die Datenerfassung und -verwendung bei Videos speziell für Kinder eingeschränkt ist und manche Produktfunktionen deshalb beschränkt oder deaktiviert werden. Bei solchen Inhalten werden zum Beispiel keine personalisierten Anzeigen mehr ausgeliefert. Außerdem sind Funktionen wie Kommentare, Livechat, Benachrichtigungen, Stories und die Option "Zu Playlist hinzufügen" bei diesen Inhalten nicht mehr verfügbar.

Creator auf der ganzen Welt haben hochwertige Inhalte speziell für Kinder erstellt, und diese Änderungen werden deutliche Auswirkungen auf sie haben. Wir möchten diesen Creatorn dabei helfen, die neuen Herausforderungen gut zu meistern, und es ist uns wichtig, dass YouTube weiterhin auch eine Plattform für Familieninhalte bleibt. Weitere Informationen dazu geben wir im Laufe der nächsten Monate bekannt. In der Zwischenzeit werden wir uns weiterhin intensiv mit diesem Thema auseinandersetzen. Wir haben zum Beispiel an einem öffentlichen Workshop teilgenommen, den die FTC abgehalten hat, und wir haben einen Kommentarzu COPPA eingereicht. Darin betonen wir, wie wichtig klare Richtlinien sind, damit Creator ihre rechtlichen Verpflichtungen erfüllen können und YouTube den Nutzern weiterhin Zugang zu hochwertigen Inhalten für Kinder bieten kann.


Laufende Optimierung von YouTube Kids 
Wir empfehlen Eltern weiterhin YouTube Kids zu verwenden, wenn sie Kindern unter 13 Jahren erlauben, sich Videos ohne Aufsicht anzusehen. Jede Woche nutzen Millionen von Menschen YouTube Kids, und wir haben kürzlich die höchste Anzahl an wöchentlichen Zuschauern seit Einführung der App erreicht. Ab heute wird bei allen Inhalten speziell für Kinder Werbung für YouTube Kids eingeblendet. Natürlich arbeiten wir auch weiterhin daran, das Produkt zu verbessern. So haben wir beispielsweise kürzlich eine Anmeldefunktion für YouTube Kids im Web und verbundene Geräte wie Smart-TVs eingeführt, damit Eltern jetzt auf noch mehr Geräten und Plattformen auf die Profile ihrer Kinder zugreifen und ihre Entdeckungsreise steuern können.

Verantwortungsvolles Handeln hat für uns oberste Priorität. Dazu zählt auch der Schutz von Kindern und deren Daten. Wir haben deshalb intensiv an Richtlinien, Produkten und Prozessen gearbeitet, um genau dieses Ziel zu erreichen. Die heutigen Änderungen sind dabei ein weiterer wichtiger Schritt. Wir werden uns auch weiterhin dafür einsetzen, dass wir Kindern, Familien und Creatorn, die familienfreundliche Inhalte erstellen, eine optimale Nutzung der Plattform ermöglichen.

— Das YouTube-Team