Grundsatz Nr. 1: Datenschutz, physische Sicherheit, psychische Gesundheit und Wohlergehen von Kindern und Jugendlichen müssen online besonders geschützt werden.
Unser Ziel ist es, attraktive Produkte zu entwickeln. Deshalb ist es in unserer Produkt- und Richtlinienausarbeitung unerlässlich, Sicherheit, Wohlergehen und psychische Gesundheit von jungen Menschen voranzustellen. Wir möchten, dass unsere Produkte und Richtlinien besser darauf ausgelegt sind, wie junge Menschen YouTube tatsächlich nutzen. So gilt bei uns zum Beispiel ein ausdrückliches Verbot des Cybermobbings oder der Sexualisierung junger Menschen und wir arbeiten stets daran, die Erkennung von Frühsignalen für dieses unerwünschte Verhalten zu verbessern um es auf YouTube zu verhindern.
Grundsatz Nr. 2: Eltern und Bezugspersonen spielen eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, Regeln für den Umgang mit dem Internet in ihrer Familie festzulegen – insbesondere für kleine Kinder.
Eltern und Erziehungsberechtigte können einen großen Einfluss auf das Verhalten junger Menschen ausüben – sei es über eine klar festgelegte Bildschirmzeit oder dadurch, den Kindern und Jugendlichen zu vermitteln, wie sie im Internet verantwortungsvolle Entscheidungen treffen. Bei YouTube haben wir uns außerdem dazu verpflichtet, Familien wirksame Werkzeugen und Einstellungen bereitzustellen. Ein Schwerpunktbereich umfasst verschiedene Modelle der Elternaufsicht für Jugendliche, die auf unseren bestehenden Jugendschutzeinstellungen aufbauen.
Grundsatz Nr. 3: Alle Kinder und Jugendliche haben Anspruch auf kostenlosen und gleichberechtigten Zugang zu qualitativ hochwertigen und altersgerechten Inhalten, die ihren Interessen und Bedürfnissen entsprechen.
Junge Menschen sollen nicht nur auf sicherere Weise altersgerechte Videos anschauen können – vielmehr sollen die Inhalte ihr Leben bereichern und ihre Vorstellungskraft anregen. Wir arbeiten weiterhin mit führenden Experten in den Bereichen Kindesentwicklung, digitales Lernen und Internetnutzung zusammen, um diese Fragen auszuweiten. Hierbei stützen wir uns auf unsere Kriterien in Bezug auf hochwertige Inhalte für Kinder, um den Bedürfnissen von Jugendlichen besser gerecht zu werden.
Hochwertige Inhalte bringen aber natürlich nur dann etwas, wenn alle es sich leisten können, darauf zuzugreifen. Mit Werbung können wir allen Kindern dieselbe Menge an Inhalten bieten, und zwar unabhängig davon, wie viel Geld ihre Familie jeweils zur Verfügung hat. Auf YouTube Kids und für alle Nutzer unter 18 Jahren liefern wir keine personalisierten Anzeigen aus und werden das auch nicht tun.
Grundsatz Nr. 4: Bei Onlineangeboten sollten die unterschiedlichen entwicklungsbezogenen Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen berücksichtigt werden.
Wenn Jugendliche dabei sind, ihre Unabhängigkeit und Identität zu finden und nach einem Zugehörigkeitsgefühl suchen, benötigen sie die Freiheit, ein größeres Angebot an Inhalten zu entdecken und Verbindungen einzugehen, die Verständnis und Akzeptanz schaffen. Bei dieser Generation geht es nicht nur darum, Inhalte anzusehen, sondern vielmehr darum, zu posten, zu kommentieren und zu interagieren. Das Gehirn von Jugendlichen ist aber noch in Entwicklung und funktioniert anders als bei Erwachsenen, vor allem in Bezug darauf, Entscheidungen zu treffen und sich selbst Regeln aufzustellen.
Wir entwickeln für unsere Produkte und Richtlinien mehrere Lösungen, um bei den sich rasch entwickelnden Online-Gewohnheiten von Jugendlichen auf dem Laufenden zu bleiben. Dazu gehören eine bessere Problembewältigung für spontane Lernmomente — von Hinweisen, um beim Ansehen von Videos eine Pause einzulegen, über Erinnerungen an einen positiven Umgang miteinander bis hin zu Aufforderungen, beim Erstellen von Videos keine privaten Informationen preiszugeben.
Grundsatz Nr. 5: Kinder und Jugendliche können von innovativer Technologie profitieren, wenn geeignete Schutzmaßnahmen eingesetzt werden.
Junge Menschen sind offen dafür, die neuesten technologischen Innovationen zu testen. Wir integrieren die Grundsätze für den Schutz von Jugendlichen online in die Entwicklung und Nutzung von neuen Technologien – von Schutzmaßnahmen für das Wohlergehen bis hin zu spannenden neuen Lerntools. Und wir werden weiterhin nach Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit Experten aus der gesamten Branche suchen, um gemeinsam Maßnahmen zu ergreifen, da sich die Forschung über die Auswirkungen des Internets auf junge Menschen ständig weiterentwickelt.